20 Anfragen führen zu 14 Rücksendungen und sechs ohne Rücksendung. Unter 14 Proben sind zwölf auswertbar und zwei nicht; unter zwölf erfüllen neun das fiktive Kriterium und drei nicht.
Erfundene Kette: 20 Anfragen, vier Endzweige

Alle Zahlen erfunden. Die Kästen auf dem Hauptweg sind ineinander enthalten, nicht zu addierende Gruppen. Die vier Endzweige ergeben 9+3+2+6=20; die ursprünglich 100 Personen sind nicht dargestellt.

  1. 20 → 14

    Sechs fehlen, 14 kommen zurück. Rücksendung ist keine Bestätigung.

  2. 14 → 12

    Zwei zurückgesandte Proben sind nicht auswertbar.

  3. 12 → 9

    Neun erfüllen die fiktive Regel, drei nicht. Fehlende Bestätigung beweist keine Unehrlichkeit.

20 Personen werden um je eine Probe gebeten

Das gesamte Beispiel ist erfunden: keine echte Studie, kein Laborbefund und keine Anleitung zur Probenentnahme. Alle ursprünglich 100 Personen beantworten nach sechs Monaten die Frage zum Zigarettenrauchen in den letzten sieben Tagen. 20 berichten, keinen einzigen Zug geraucht zu haben, 80 berichten Rauchen. Nur die 20 mit dieser Abstinenzangabe sollen je eine Probe zurücksenden.

14 senden eine Probe zurück. Davon sind zwölf auswertbar und zwei nicht. Neun der zwölf erfüllen die zuvor festgelegte Verifikationsregel des erfundenen Berichts, drei nicht. Messgröße und Grenzwert bleiben bewusst offen; hier werden Zahlen gelesen, keine persönlichen Befunde interpretiert.

Der fiktive Plan definiert den verifizierten Endpunkt als passende Selbstauskunft plus Bestätigung nach dieser Regel, bezogen auf alle ursprünglich 100 Personen. Wer nicht beides erfüllt, zählt als Person ohne diesen Endpunkt. Das ist eine Auswertungsregel, kein Nachweis, dass alle unbestätigten Personen geraucht haben.

Ein Probenweg, mehrere verschiedene Prozentzahlen

Die Rücksendequote unter den Angefragten beträgt 14/20=70%. Unter den Rücksendungen sind 12/14≈85,7% auswertbar. Unter den auswertbaren Proben stimmen 9/12=75% mit der genannten Abstinenzangabe gemäß Regel überein. Unter allen 20 Personen mit dieser Angabe sind 9/20=45% bestätigt. Der verifizierte Endpunkt im gesamten Kollektiv ist dagegen 9/100=9%; die Selbstauskunft ergibt 20/100=20%.

Elf Personen bleiben ohne dokumentierte Bestätigung: sechs ohne Rücksendung, zwei mit nicht auswertbarer Probe und drei mit auswertbarem, aber nicht regelkonformem Ergebnis. 6+2+3=11. Daraus ‘55% haben gelogen’ zu machen, behauptet ein bekanntes Verhalten und Motiv, die das Beispiel nicht liefert. Auch die drei abweichenden auswertbaren Ergebnisse beweisen keine Unehrlichkeit.

Eine genaue Zusammenfassung lautet: ‘Im erfundenen Kollektiv berichten 20 Personen Sieben-Tage-Zigarettenabstinenz; neun erfüllen zusätzlich das vorab festgelegte Verifikationskriterium. Von 20 angeforderten Proben kommen 14 zurück, zwölf sind auswertbar.’ Ohne Vergleichsgruppe ist das kein Interventionseffekt, keine Vorhersage und kein Befund zu sämtlichen Nikotinprodukten.

Bei echten Studien: Anfragepopulation und Nenner zusammenbringen

Die Übersicht empfiehlt Rücksendungen, auswertbare Proben, berichtete und verifizierte Abstinenz sowie Übereinstimmungen und Abweichungen getrennt nach Studiengruppe oder Bedingung. Werden nur Personen mit Abstinenzangabe angefragt, ist die Rücksendequote unter ihnen keine Quote unter allen Eingeschlossenen. Bei mehreren Proben pro Person sind Proben- und Personenzahlen ebenfalls nicht gleichzusetzen.

Suchen Sie in Plan und Bericht nach Produktumfang, Zeitraum des Endpunkts, Datum der Selbstauskunft und Probengewinnung, Verifikationsregel, Analysepopulation und Umgang mit fehlender oder nicht auswertbarer Bestätigung. Eine Probe belegt nicht automatisch einen ganzen Abstinenzzeitraum. Lesen Sie auch, wie die Herkunft der Probe und andere Produktnutzung berücksichtigt wurden; dazu müssen hier keine Identitäts- oder Testdaten geteilt werden.

Lesen Sie diese Stufen je Studienarm, nicht nur als Gesamtsumme. Unterschiedliche Rücksende- oder Auswertbarkeitsquoten können die Interpretation eines Gruppenvergleichs beeinflussen. Entfernen Sie unbestätigte Fälle nicht stillschweigend und wählen Sie keinen günstigeren Nenner; bewahren Sie die berichtete Analyse samt ihren Annahmen.

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Ein vollständigerer Ablauf erklärt noch nicht jeden Grund

Die Übersicht fand unvollständige und uneinheitliche Angaben zu Nicht-Rücksendung, technischen Problemen und nicht auswertbaren Proben. Belastung durch die Teilnahme, Unannehmlichkeiten oder fortgesetztes Rauchen sind mögliche Gründe. Ohne entsprechende Daten lassen sie sich einzelnen Personen nicht zuschreiben. Eine aufgeschlüsselte Kette zeigt Unsicherheit, ersetzt aber unbekannte Ergebnisse nicht.

Die unterschiedlichen Studiendesigns machen einen Zusammenhang mit einer Erhebungsmethode nicht zum Beweis für die beste Fernmethode. Auch eine niedrigere verifizierte Quote ist allein kein Nachweis größerer Wahrheitstreue. Hier werden weder Geräte ausgewählt noch Marker, Grenzwerte, Probenentnahme oder persönliche Testergebnisse erklärt.

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Beratung braucht kein Verifikationsetikett

Das BIÖG-Angebot rauchfrei nennt Beratungs- und Unterstützungswege. Für persönliche Fragen wenden Sie sich an eine qualifizierte Stelle vor Ort und klären deren aktuelle Angebote. Auf dieser Seite brauchen Sie keine Proben, Fotos, Ausweise, Rauchprotokolle oder Gesundheitsangaben hochzuladen.

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Das Wichtigste

  • Anfrage, Rücksendung, Auswertbarkeit und Bestätigung haben verschiedene Nenner.
  • Nicht bestätigt bedeutet nicht nachgewiesenes Rauchen oder Lügen.
  • Die gesamte Kette je Gruppe lesen, bevor der Endpunkt verglichen wird.

Quellen

Die zentralen Aussagen dieser Seite wurden anhand der folgenden Quellen geprüft.

  1. Nicotine & Tobacco Research: Remote biochemical verification scoping review — requests, returns, usable samples and uncertain discrepancies

    Quellen geprüft: 2026-10-04

  2. SPIRIT–CONSORT Group: CONSORT 2025 expanded checklist — endpoint definitions, flow, analysis populations and missing-data rules

    Quellen geprüft: 2026-10-04

  3. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: rauchfrei — Beratung und Unterstützung

    Quellen geprüft: 2026-10-04

Nur zum Lesen öffentlicher Forschungsberichte. Zahlen und Verifikationsregel sind erfunden. Keine persönlichen Befunde, medizinische Probenanleitung, Geräte- oder Behandlungsempfehlung. Keine Eingaben, Speicherung oder Übertragung persönlicher Daten.